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Wie bringen Sie Ihr Geld sicher durch die Eurokrise?

Bestandsaufnahme und Ausblick

Arzt

Früher war vieles einfacher, weil die Welt überschaubarer war – auch die Finanzwelt. Vor der Finanz- und Wirtschaftskrise war es zum Beispiel ein ehernes Gesetz, dass die langfristig erfolgreiche Entwicklung eines Vermögens vor allem davon abhänge, dass man es möglichst breit auf die verschiedenen Anlageklassen verteile.

Die Begründung: So sichert man sich ab, denn wenn eine Anlagekategorie fällt, dann steigt dafür eine andere. Generationen von Anlageberatern predigten ihren Kunden: Nicht alle Eier in einen Korb legen!

Krisen folgen. Doch dann kam die Krise und riss wie ein Finanz-Tsunami die alten Gewissheiten mit sich. Auch in den breit gestreuten Depots schienen zeitweise alle Positionen an Wert zu verlieren. Schließlich gingen nicht nur die Aktienkurse, sondern auch riskante Anleihen und die Rohstoffpreise den Bach runter. Der Dax brach ein, Unternehmensanleihen fielen, und mit der Euro-Krise purzelten auch die Kurse von Staatsanleihen. Ratlose Analysten zitierten zur Beschreibung der Lage ein Lied der Band R.E.M.: „Es ist das Ende der Welt, wie wir sie kennen“.

Die Welt ging nicht unter, doch stimmt die alte Portfolio-Theorie noch? „Es ist nach wie vor sinnvoll, nicht alle Eier in einen Korb zu legen und das Risiko über verschiedene Anlageklassen zu verteilen“, 2011 war ein extremes Jahr, in dem die Panik dazu führte, dass es irgendwann nur noch risikofreie und risikobehaftete Anlagen gab. Und als risikofrei galten für den Privatanleger nur noch Cash und das Sparkonto.

Dichtung und Wahrheit. Doch auch im Panikjahr 2011 liefen die Anlageklassen keineswegs alle gleichförmig nach unten. Aktien gingen von Jahresmitte an auf Talfahrt, der ATX ist um über 30% gefallen. Anders dagegen beispielsweise langlaufende deutsche Staatsanleihen: Sie gewannen übers Jahr fast stetig. „Deutsche Staatsanleihen wiesen also im Krisenjahr 2011 eine negative Korrelation zu Aktien auf.“

Der Goldkurs bewegte sich ab Jahresmitte in einer Zickzacklinie und beendete das Jahr mit einem Plus. Doch über weite Strecken des Jahres hinweg lief er gegenläufig zu den Börsen. Vergleicht man die Korrelationen längerfristig, dann sind die Zusammenhänge und Gegenläufigkeiten ganz offensichtlich. Vor allem die Aktienbörsen dieser Welt hängen in ihrer Entwicklung relativ stark voneinander ab. Das deckt sich auch mit der täglichen Wahrnehmung: Wenn es an der Wall Street kracht, dann müssen sich auch österreichische Anleger auf ein dickes Minus einstellen. Die meisten der abgebildeten Börsen weisen hohe Übereinstimmungswerte auf, am geringsten sind sie noch zwischen den osteuropäischen Aktien und denen in den USA und Asien.

Umgekehrt gibt es nur relativ geringe Übereinstimmungen zwischen den weltweiten Aktienbörsen und der Preisentwicklung der Rohstoffe. Am stärksten ist die Korrelation zu den rohstoffhungrigen Schwellenländern. Auch zwischen Ölpreis und Börsenverlauf sind die Zusammenhänge meist gering. Gold hat eigene Gesetze.

Was sollten Anleger daraus lernen? „Das Ziel bei der Depotmischung sollte eine möglichst starke Dekorrelation sein“. Dabei macht es aber einen Unterschied, welchen Anlagebetrag man zur Verfügung hat, da ansonsten die Transaktionskosten für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren schnell einen Strich durch die Renditerechnung machen können. Für die individuelle Auswahl sollte man sich daher gut beraten lassen. In jedem Fall sollten der zeitliche Anlagehorizont und die Risikoneigung einkalkuliert werden.

Jetzt gilt es die persönliche Veranlagungsstrategie auf den Prüfstand zu heben:

Risiken kalkulieren
Euro-Eskalation und politisches Chaos, China-Inflation und eine wirtschaftliche Entwicklung in Europa die sich nicht stabilisiert. Das Portfolio muss vor allem eins sein: stabil und mit möglichst geringem Risiko. 

Chancen nutzen
Jede Krise liefert auch eine Chance. Die sollte man nutzen. Wenn der Euro schwächelt, dann nutzt das durchaus den europäischen Exportunternehmen. Wenn der Aufstieg der Schwellenländer immer offensichtlicher wird, dann sollte man dabei sein.

Rendite wagen
Wenn es in der Wirtschaft und an der Börse gut läuft, dann sollte man dabei sein. Aber nicht um jeden Preis, zumal sich die Lage schnell wieder ändern kann.

Wie sieht es jedoch mit Ihrem Depot aus? Ist dieses für die Herausforderungen 2012 gerüstet?

Fragen wie die folgenden sind hierbei auf jeden Fall zu beachten.
Haben Sie Ihr Depot schon an die geänderte Steuersituation angepasst? Ist Ihre Anlagestrategie auf Ihre Ziele und Risikoneigung abgestimmt? Sind Sie sich sicher, dass Ihre derzeitige Veranlagungsstrategie noch zu ihren persönlichen Zielen passt?

Wenn Sie die oben genannten Fragen nicht mit einem klarem „JA“ beantworten können, sollten Sie unseren bewährten kostenlosen Depot-Check in Erwägung ziehen.

Die Vermögensmanager der Ärztebank analysieren Ihr Depot und geben Ihnen durch unsere Unabhängigkeit, eine objektive Einschätzung zu Chancen und Risiken.
Damit erhalten Sie Handlungsmöglichkeiten für eine optimierte Struktur und im Falle eines umfassenden Beratungsgesprächs die Sicherheit, dass diese auch an Ihre persönliche Situation angepasst ist.

So einfach funktioniert es:

  • Vereinbaren Sie gleich einen Termin mit Ihrem Vermögensmanager – nach vorheriger Terminvereinbarung auch gerne außerhalb der Öffnungszeiten.
  • Bringen Sie Ihre aktuellen Depotauszüge (auch einer anderen Bank) mit, diese werden von uns natürlich streng vertraulich behandelt.

Die Analyse-Ergebnisse erhalten Sie in schriftlicher Form, quasi als unverbindliches Gutachten.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Unsere Vermögensmanager freuen sich auf ein Gespräch mit Ihnen und stehen Ihnen nach Absprache auch außerhalb der üblichen Banköffnungszeiten zur Verfügung.













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Stand: 13.01.2012